Der COPYGOLD-Blog

Hier stehen die Sachen und Ereignisse, die Werbetexterin Katja Bartholmess bei der täglichen Kreativarbeit inspirieren. Sie verspricht, ihrem Auftrag als Trendspotterin, Fashion-Freundin, Berliner New Yorkerin, Globetrotterin und Partyveranstalterin alle Ehre zu machen und kurzweilige Unterhaltung zu bieten. -- Mitgelesen wird natürlich auf eigene Gefahr.

Katja
Oct 12th, 2011

Einmal pro Monat klingelt der Paketbote und überreicht ein mit knisterndem Papier und einer edlen Satin-Schleife verziertes Päckchen. Der Inhalt: Exklusive und innovative Beauty-Produkte. Die Mission: Entdecken, probieren, erleben -- ohne Beratungs-Druck und Drogerie-Mief. Ein Traum für unzählige beautyaffine Frauen. Glossybox erfüllt ihn.

Das Berliner Start-Up liefert die monatliche Beauty-Schatztruhe für eine trendbewusste, weibliche Zielgruppe. In der Glossybox werden Produkte zu kleinen potentiellen Lieblingsstücken, die entdeckt werden wollen. Dieses Gefühl macht sich der deutsche Ableger der viel gelobten Birchbox zu Eigen. Vorfreude und Überraschungsmoment auf der Seite des Kunden - ein Pluspunkt für jede Brand, die in der Glossybox in Form einer Produktprobe ihren Platz findet. Beauty-Produkte stehen hier in einem exklusiven und persönlichen Kontext: Nicht von der Firma selbst präsentiert, sondern vom Kunden entdeckt. Die emotionale Bindung, die dadurch entsteht? Unbezahlbar! „Ich finde, Glossybox ist ein bisschen wie Weihnachten. Und weil ich Weihnachten mag, mag ich auch die Glossybox!“, erklärt Susanne Ackstaller, die auf texterella bloggt, gegenüber COPYGOLD.

Was die Firmen sich erhoffen

Der Kontakt zwischen Firmen und Zielgruppe wird auf eine neue Ebene gehievt: Persönlich, unmittelbar, konstruktiv. “Da wir als friseurexklusive Firma sonst unsere Werbemaßnahmen auf Friseure richten, gab die Glossybox uns die Chance, uns mal direkt an den Endverbraucher zu richten, um die Marke von der Bekanntheit in der Bevölkerung weiter zu stärken. Durch das Feedbacksystem das Glossybox bietet, hatten wir auch einmal einen direkten Eindruck, was der Endverbraucher von unseren Produkten hält”, erklärte René Röver von Paul Mitchell auf Nachfrage von COPYGOLD. Mit der Zielgruppe auf Tuchfühlung zu gehen - ein Aspekt, der auch die teilnehmende Beauty-Brand Weleda fasziniert. Produktmanagerin Gesichtspflege Sonja Hofmann: “Unsere Motivation ist das Konzept der Glossybox. Die Abonnentinnen sind sehr ‘beauty-affin’, sie stehen neuen Marken aufgeschlossen gegenüber. Auch die Hochwertigkeit der Aufmachung und Verpackung hat uns überzeugt”. “Die Glossybox ist ein innovatives Konzept für  echte ‘Beauty-Junkies’, deren Leidenschaft für exklusive Kosmetik wir teilen. Neben anderen High-End-Produkten können unsere Marken Avène oder René Furterer sofort und bequem zu Hause getestet werden”, ergänzen Anna Kellermann und Marie-Luise Dünn.

Was die Blogger sagen

Nicht zuletzt dank des überschlagenden Feedbacks, das die Beauty- und Fashion-Blogosphäre in diesen Tagen verlauten lässt, ist der Weg für ein spannendes Produkt-Zielgruppen-Verhältnis geebnet. „ Die Glossybox ist für mich eine super Mischung. Die kleinen Ausgaben der exklusiven Produkte sind für mich die perfekte Menge – denn ich bin schnell gelangweilt von Produkten und so reichen mir die Größen. Außerdem liebe ich Überraschungen und so ist es immer wieder ein schönes Ereignis, die Box auszupacken. Und wenn mir mal ein Teil doch nicht gefällt, dann verschenke ich es. Sobald ich die Box nicht mehr als Bloggerin bekomme, werde ich sie mir bestellen! Für mich eine sehr gute Idee, von der ich nie gedacht hätte, das ich sie brauchen würde und doch restlos begeistert bin!“, erklärt Kathrin Wittich, die bei Dealhunter und auf ihrem privaten Blog kathrynsky bloggt. Bloggerin Jasmin Arensmeier, die auf YouTube mit ihrem eigenen Beauty-Channel über 12.000 Abonnenten erreicht, ergänzt gegenüber COPYGOLD: „Beauty-Interessierte können für einen kleinen Preis viele verschiedene Produkte testen und der Überraschungseffekt macht jeden Monat auf’s Neue Spaß. Auf dem Markt gibt es natürlich noch vergleichbare Geschäftsmodelle, aber vor allem durch die aktive Ansprache im Web und das ansprechende Verpackungsdesign bleibe ich vorerst bei der Glossybox.“

Was die Zukunft bringen muss

Das direkte Feedback, das Social Media mit sich bringt, zeigt jedoch auch eins deutlich: Glossybox? Ja, aber bitte so, dass die Endkundin nicht nur ein exklusives, sondern auch ein gutes Gefühl dabei hat. Bloggerin Laura von thesuckingsucks.de bringt es den Punkt: „Qualität und Mehrwert sind das Versprechen der Glossybox, die dann erst zum persönlichen Wert werden, wenn die erhaltenen Waren tatsächlich benutzt und gebraucht werden können. Das setzt für mich voraus, dass die Zuständigen bei Glossybox viele private Infos des Abonnenten katalogisieren demnach individuell ‚überraschen’ können. Ob man sich entscheidet, einer Firma so viele private Details zu geben, hängt natürlich von einem selbst ab, erscheint jedoch auf den zweiten Blick nicht gerade wünschenswert.“

Authentizität, Exklusivität und Hochwertigkeit sind die Zutaten für ein zukunftsträchtiges Erfolgsrezept, auf die sich Glossybox fokussieren muss, um sich dauerhaft als perfekter Vermittler zwischen Branding-Botschaft und Zielgruppen-Bedürfnis zu positionieren. Wir bei COPYGOLD sind gespannt, wie es sich entwickelt!

 

Katja
Sep 9th, 2011

Als Social-Media-Fan, bekennender Beauty-Addict und professionelle Marken-Liebhaberin freue ich mich ganz besonders, dass mich GCI Magazine, einem führenden Fachmagazin für die internationale Kosmetikbranche, gebeten hat, meine Gedanken und Erfahrungen zum Thema schlüssig zusammenzustellen.

Der Artikel "Learning Social Media's Lessons" (in englischer Sprache) beschäftigt sich damit, welche Social-Media-Aktivitäten sich im Beauty-Bereich als erfolgreich erwiesen haben und gibt praktische Tipps, nach Kategorien geordnet: Anti-Aging & Anti-Akne, Color Cosmetics & Nails, Hair, Fragrance

This is how GCI describes itself:

GCI magazine is the business information resource for marketers, brand managers, manufacturers and executives in the global beauty industry. Industry professionals look to GCI for the strategies, trends, analyses and market data that translate into brand impact.

Ich fühle mich geehrt, in dieser einflussreichen Zeitschrift vertreten zu sein und hoffe, dass dieser Artikel Kosmetikmarken dabei hilft, die sozialen Kanäle wirkungsvoll zu nutzen, um die eigene Marke zu stärken, Zielgruppen zu berühren und zu bewegen und letztendlich die Verkäufe anzukurbeln.

Katja
Sep 7th, 2011
Hunderte von fashioninteressierten Frauen, die gleichzeitig ein brandneues Beauty-Produkt in den Händen halten und “Ich bin verliebt” rufen - ein ewiger Branding-Traum? Swap in the City ist auf dem besten Weg dazu, ihn zu erfüllen. Unser neuer Copygold-Kunde bietet ein innovatives Konzept, das potentielle Kundinnen und Brands auf einer neuen Ebene zusammenbringt.

Wie das funktioniert? Swap in the City setzt da an, wo Ebay, Flohmärkte und Kleiderkreisel aufhören. Das Credo der Events: Der spontane Fehlkauf, das doch nicht perfekt sitzende Designerteil und die ungetragene Vintage-Jacke aus dem süßen Laden um die Ecke fristen ein trauriges Schubladen-Dasein. Warum die guten Stücke also nicht mit gleichgesinnten Fashionistas tauschen? Swapping: Das bedeutet für die Teilnehmerinnen mehr als nur entspanntes Stöbern nach neuen Lieblingsteilen. Swap in the City realisiert sein “What you bring is what you get”-Prinzip als exklusive Ladies Only-Night: Edle Locations wie das Goya am Nollendorfplatz in Berlin verleihen den Events ein exklusives Flair. Tausch-Kleidung gibt es nicht an Ständen, sondern in einer eigens eingerichteten Boutique.

Vor ihrer Eröffnung tummelt man sich unter Freundinnen: In den Beauty Lounges präsentieren die Sponsoren ihre Produkte in einem entspannten, persönlichen Umfeld. An dieser Stelle eröffnen sich spannende Möglichkeiten, die über den alltäglichen Weg der Produktpräsentation hinausgehen. Dass sich Beauty- & Lifestyle-Firmen aus ganz Deutschland in diesem Rahmen zu Hause fühlen, ist klar. Doch das ist nur die halbe Miete: Das Swap in the City-Prinzip erfordert die Entwicklung eigener, spannender Ideen, die sich von Aufstellern und Probierdöschen unterscheiden. Unser Lieblings-Beispiel: Auf dem Swap-Event in Berlin wurde den Besucherinnen mit Digital-Kamera, iPad und der passenden App eine neue Haarfarbe verpasst. Die passende Coloration gab es im Anschluss zum Mitnehmen. So gehen potentielle Kundinnen mit den Brands auf Tuchfühlung. Swap in the City zeigt auf erfrischende Weise, wie Marken und Zielgruppe in einem glamourösen Rahmen miteinander harmonieren.
  • Text von Lia Haubner. Junior-Texterin bei COPYGOLD
Katja
Nov 19th, 2010

Der unglaubliche Film "Von der Vermählung des Salamanders mit der grünen Schlange" (Regie: René Frölke) auf der Duisburger Filmwoche einen der beiden Hauptpreise, den ARTE-Dokumentarfilmpreis, gewonnen.

Die Begründung der Jury:
Der Film, den die ARTE-Jury auszeichnet, mutet einem zu, lange nicht zu wissen, worum es geht. Alltagsbilder einer Familie vermischen sich mit Momentaufnahmen eines Ortes, und dazwischen malt ein Mann.

Die Bilder, die der Regisseur malt, erklären uns nichts über diese Menschen. Sie bieten uns viel mehr: Sie machen uns ihre Geschichten spürbar. Farben gesellen sich zu Farben, Erzählungen treffen auf Erzählungen. So füllen sich langsam die Lücken in der Familiengeschichte, aber die Fragen bleiben. Sie klingen nach und lassen uns noch lange an einen Film denken, der mit feinen Schwingungen ein großes Echo schafft. Wir gratulieren.

Katja
Nov 18th, 2010

Der unglaubliche Film "Von der Vermählung des Salamanders mit der grünen Schlange" (Regie: René Frölke) auf der Duisburger Filmwoche einen der beiden Hauptpreise, den ARTE-Dokumentarfilmpreis, gewonnen.

Die Begründung der Jury:
Der Film, den die ARTE-Jury auszeichnet, mutet einem zu, lange nicht zu wissen, worum es geht. Alltagsbilder einer Familie vermischen sich mit Momentaufnahmen eines Ortes, und dazwischen malt ein Mann.

Die Bilder, die der Regisseur malt, erklären uns nichts über diese Menschen. Sie bieten uns viel mehr: Sie machen uns ihre Geschichten spürbar. Farben gesellen sich zu Farben, Erzählungen treffen auf Erzählungen. So füllen sich langsam die Lücken in der Familiengeschichte, aber die Fragen bleiben. Sie klingen nach und lassen uns noch lange an einen Film denken, der mit feinen Schwingungen ein großes Echo schafft. Wir gratulieren.